Donnerstag, 1. Mai 2014

Milestones oder Markstein

"Milestones" oder Markstein ist ein Fachbegriff, der in meiner momentanem Parallelwelt eine grosse Rolle spielt. Dieser Begriff fiel mir sofort auf und dazu viele Geschichten, …

unter anderem als ich von einem Berg abgestiegen bin und mich von diesem wundervollen Flecken Erde verabschieden wollte, stiess ich auf diesen : 8,8.



Wenn wir uns auf den Weg machen, werden uns am Wegesrand meist Meilensteine begegnen, die uns anzeigen, wie weit es noch ist, vielleicht sind auch die Himmelsrichtungen eingemeisselt. Manchmal ein gute Hilfe uns nicht zu verirren.


Ein weiterer Meilenstein ist der Hirsch, der sich auf die Reise macht.




Das grosse Krafttier, das uns an unseren Platz in unserem Leben erinnern soll, aber auch für Verantwortung übernehmen steht.
In dem Tschechisch Deutschen Märchenfilm, www.vomsmolicek.tumblr.com
der dieses Jahr entsteht, spielt der Hirsch mit dem goldenen Geweih ein grosse Rolle.


Meilensteine werden als wichtige, entscheidende Etappen auf dem Weg zum Ziel definiert. Meilensteine sind auch insbesonders wichtig, da sie zum innehalten anregen und an diesem Punkt kann kontrolliert werden, wie der Stand der Dinge ist,  es kann weiter eine Korrektur vorgenommen werden. Oder der Weg kann zum nächsten Meilenstein fortgesetzt werden.
Wie beim Klettern, sind Meilensteine ganz wichtige Bestandteile des Weges. Man sollte diese Etappen nicht ausser Acht lassen, zum sich erfrischen, durchatmen und manchmal einfach nur, um den begangenen Weg zu betrachten.

Donnerstag, 24. April 2014

B A L (L) A N C E



Eigentlich hätte ich zu den Heiligen Drei Königen kommen sollen. Aber ich habe mir Zeit gelassen. Uff, in diese Welt?! Oh, nö. Dann hab ich versucht es mir bequem zu machen - vielleicht doch nicht den Kopf zerquetschen lassen? - Keine Chance. Ich wurde 2 Tage später auf die Welt geschickt - wer nicht kommen will zur Rechten Zeit, die soll mal sehen, was für sie übrigbleibt:
mit dem Tenor, hm, das ist nix, das Kind liegt falsch, das müßte man drehen. So geht das nicht.
Und meine Mum, wahrscheinlich mit sehr viel Angst in der Bauchgegend, hat sich gegen einen Kaiserschnitt entschlossen. Danke Mama, für den nicht zerquetschen Kopf, aber dafür:  Füße zuerst.
Ja, ich bin mit den Füßen voraus in diese Welt geflutscht. - Gut, ob ich so geflutscht bin, daran kann ich mich nicht mehr so gut erinnern. Ist ja schon eine Ecke her, und meine Mama war zwar dabei, aber wie gesagt, sie war wohl zu sehr mit diesen ganzem ganzen Gerede beschäftigt.
Wir haben es beide überlebt.
Irgendwie hat das "verkehrt" aber nicht aufgehört. Eigentlich nimmmt man ja an, ALLE Babys sind hübsch. Zumeist finden ihre Mamas sie hübsch.
Meine Mama hat mich angeschaut und fand mich nicht hübsch. Ich war nicht rosig, so rosig wie Babys sind, ich war rotstichig. (das bin ich heute noch) und ich war nicht so speckig, so wie Babys eben sind, ich war dünn (das bin ich heute nicht mehr).
Was meine Mama zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, als sie mich so frisch geschlüpft in den Armen hielt: Ich war fehlsichtig. Also ich meine, so richtig. Mit Weckgläsern und so. Fehlsichtig, das bin ich übrigens heute auch noch, und zu den Weckgläsern, die ich gegen Kontaktlinsen eingetauscht habe, (Ich DANKE dem Menschen, der dieses Wunderwerk, die Kontaktlinse,  erfunden hat!) kommt jetzt auch noch eine Lesebrille.
Ja, und manchmal mache ich meinem Spitznamen "6 Auge" alle Ehre -  nämlich dann, wenn ich über meine Weckgläserbrille auch noch meine Lesebrille anziehe, damit ich die Bilder, die mir meine Umwelt morgens eifrig und voller Vorfreude zeigt, auch tatsächlich erkennen kann. Zur vollen Belustigung dieser meiner Umwelt.
Und das mit dem "Ver - kehrt" ging immer weiter so in meinem Leben. Wie ein Roter Faden zog und zieht sich dieses dreiste Wort immer wieder keck lachend durch mein Leben. Um in unerwarteten Momenten aus dem Hinterhalt heraus zuzuschlagen und mich meiner Bal(l)ance bewusst zu werden.

Ich übe Achtsamkeit - Bal(l)ance - verharre in mir - ich stehe Kopfüber auf einem Ball, der wiederum mit der Erde eine Symbiose bildet und einiges abfedert. Was Bälle üblicherweise tun. Wir Menschen ja eher nicht so.
Und so ist die meine "Ver - kehrte" Welt aus meiner Perspektive nicht mehr so "Ver - kehrt"
Und mit Achtsamkeit üben und Bal(l)ance halten, bleibt Frau in Bewegung, und das macht Fit und
'nen schmalen Fuss. Dann passt Frau auch durch so manche Engstelle.



Mittwoch, 1. Januar 2014

Der Abschluss des Jahres 2013 - in der Meditation verabschiedet


Im Jahr 2013 zog es mich immer wieder in die Berge. Und meinem Sternzeichen entsprechend, bin ich wie ein Steinbock geklettert. Was ich ausgehalten habe -  und so manches Mal darüber hinaus. 
Einige Male war ich mit meiner Freuundin Gordana Heyden Gueli in der atemberaubenden Natur unterwegs. Das wunderbare ist, mit Gordana begeht man die Berge in einer Stille, die bereichert und füllt und zu einer Ruhe bringt die magisch ist. 
Man beginnt zu hören, zu sehen, zu riechen und fühlt sich wie eine Bergdohle die Schwingen ausbreitend, jeden Augenblick abhebend um die Thermik zu genießen. 
                           Frei ! 
Leicht und ganz mit sich selbst verbunden. 
Und so war es eine neue Erfahrung, auf die ich mich persönlich nur zu gerne eingelassen habe: 
Mit Gordana und einer kleinen Gruppe Menschen das Jahr 2013 in einer von ihr angeleiteten Mediation mit shamansichen Ritualen zu verabschieden. 
Gegen all diesem Geböller und dem Krach die eigenen Bilder entstehen zu sehen - loszulassen was abgeschlossen ist - anzuschauen, was noch mit in das schon anklopfende Jahr möchte. 
Und zu Atmen. 
Ein JahresEnde & JahresAnfang der so BEWUSST für mich etwas Neues war, ist und eine für mich spannende Reise für das nächste kommende Silvester wäre. 
Ich kann Gordana und ihre Shamanische Arbeit jedem der bereit ist Mutig, Still, Neugierig und für sich SELBST beReichernd zu arbeiten nur empfehlen. 





Dienstag, 31. Dezember 2013

Silvesterlauf 2013

Silvesterlauf 2013 - der 30.te MRRC Lauf 

Als Running Actors Mitglied 10 Km für die Christoph Metzelder Stiftung laufend Gutes tun … 
Bei wundervollem sonnigen Wetter bin ich an den Start für die Running Actors die 10 Km gelaufen. Von meiner Familie mit einem Schild "GO MAMI" mit Herzchen angefeuert, habe ich mir wieder einmal mehr ein Ziel gesteckt, uuund es knapp verpasst. 
Ich wollte die 10 Km in 1 h laufen, ich war 55 sec zu langsam. Aber dennoch in meiner eigenen Bestzeit. 
Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man mit sooo vielen Menschen im Pulk am Start steht, und auf den Schuss wartet. Dieses Herunterzählen -  da erfährt man, wie sich Pferde auf der Trabrennbahn in der Startmaschine fühlen. Zeitweise hatte ich auch das Gefühl ich müsste mit den Hufen scharren. 
Und dann ertönt der Startschuss und die Menge setzt sich in Bewegung, und ich mich mit. Gegen mein Wissen lasse ich mich wieder verleiten und renne, … 
Aber nicht lange. Die "2 Meter Marathon Männer"ziehen mit einer Leichtigkeit an mir vorbei. Bei einem ihrer Schritte mache ich gefühlt 5? Bis ich mir selbst Einhalt gebiete und mich bei meinem Tempo einpendle. Erste Herausforderung geglückt! 
Da ist mir aber schon schlecht. Und viel zu warm ist mir auch. Endlich habe ich mir umständlich meine Jacke ausgezogen und kämpfe mich auf meinen Atmen konzentrierend, mich zu beruhigen und einfach nur die Füße zu bewegen. 
Eine Weile lang geht das gut. Am Rand erspähe ich meine Familie, meine Tochter hält ein selbstgebasteltes Schild hoch: "GO MAMI" mit einem fetten roten Herz. Und sie jubelt mir zu. 
Beflügelt laufe ich weiter. Und, es ist eine wahre Freude: Die Sonne scheint, den Weg säumen Helfer und Publikum, die uns Läufer klatschend und Lächelnd anfeuern. 
Dann habe ich auch noch Seitenstechen, irgendwann. Aber ich will das Ding hier bis in's Ziel laufen. Und so versuche ich das Stechen wegzuatmen. Und tatsächlich, es gelingt mir! 
Dann klingelt auch noch mein Handy. Aber ich geh da jetzt nicht ran, das kostet Zeit. 
Eine Stunde kann ganz schön lang sein, wenn man unter so vielen Menschen läuft. 
Alleine, mit seinem Kopf, dessen Monkey Minds meinen sie müssen mal wieder herumtollen. Und ich ohne Banane. 
Aber genau das ist der Reiz dabei. Zum allergrößten Teil ist dies alles Reine Kopfsache. 
Und ich laufe das Ding zu Ende. Ich schaffe es sogar, meine persönliche Bestzeit, bisher, zu überbieten. Und im Zieleinlauf mobilisiere ich nochmals meine Kräfte und nehme Tempo auf. 
Und da ist es wieder: Das Runners High ! Das den Sportler beflügelt und die ausgeschütteten Endorphine lassen mich einem Honigkuchenpferd Konkurrenz machen. 
Ein gelungener Jahresabschluss, nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei !



Mittwoch, 11. Dezember 2013

Denn wir wissen nicht was wir haben

Geht es uns zu gut? - Sind wir wirklich so arm? - Bringt das ganze Gejammer etwas, uns irgendwohin?
Seit einiger Zeit laufe ich, ich trainiere, ich tu etwas für mich. Der Arzt nennt es : "Ein guter Ausgleich" - Ich nenne es meine Zeit mit mir, meine Meditation, meinen Kopf frei kriegen. 
Es sind einige Kilometer zusammengekommen. Und es werden noch mehr. 
Manchmal ist es tatsächlich ein mich Quälen. Die ersten Kilometer möchte ich mich setzen, auf eine Bank, da stehen ja auch genug rum. Es ist ein ständiger Dialog mit mir: "Biste blöd, die Beine tun Dir weh, das ist nicht gut. Guck, jetzt wird's Dir gleich schlecht…" Und ich kämpfe dagegen an: "Ja, dankeschön, ich habe ein Ziel, ich laufe die Kilometer jetzt. In die Muskeln brauche ich nur reinatmen, entspannen, loslassen. Schlecht wird's mir nicht, ich brauche nur richtig ausatmen…" 
Alles reine Kopfsache. 
Und wenn ich dann diesem Graffiti entgegenlaufe, das Zitat von Schoppenhauer kenne ich inzwischen auswendig, dann habe ich mein mir gesetztes Tagesziel erreicht, ich sehe das was ich habe. Und ich bin dankbar und demütig, dass ich laufen kann. Dass ich mir die Zeit für mich nehme, dass ich nicht rumjammere, dass ich das tue, was ich tue. 
Und ich bin fitter, habe immer mehr Kondition, fühle mich leichter, passe in kleinere Kleidergrößen, bin glücklich und reich. 
Diese Zeit mit mir macht mich reich. An Erleben. Die Natur ist ein Wunder, im stetigen Wechsel und bereichert das Auge, den Geruchssinn, das Fühlen… 
Jammern hat mich noch nie irgendwohin gebracht, aber das Laufen. Und, es bringt mich noch weiter.


Dienstag, 22. Oktober 2013

Auf den Berg !

 Es sind diese wundervollen Tage in Bayern, zumeist im Herbst. Wenn sich das Blattwerk verfärbt, wenn die Blätter gen Boden segeln, wenn es dieses ganz besondere Licht gibt.
Und wenn dann auch noch Föhn aufkommt ... dann muss ich rauf. Das ist wirklich als rufe der Berg.
Ich wandere nicht, ich kann nicht langsam gehen. Es ist eher ein schnelles Marschieren. Aber manchmal, (na, eher öfter) gerade in der Natur, ist sie es, die das Tempo bestimmt. Ich habe zwar die Freiheit und suche mir die Routen aus, aber dass was ich vorfinde an Gegebenheiten, das will spontan in meine Pläne eingebunden werden. Und mit meiner Flexibilität erklimme ich also den Gipfel. Und meine Neugier hat mich schon manchmal in die Wand gejagt, ja, von da unten sieht das ja leicht und flockig aus. Und um so höher ich klettere, um so öfter ich abrutsche, um so mehr kommt der Gedanke in mir auf: "Blöde Idee, SauBlöde Idee! - Du und Deine Flexibiliät!" Mein Sturkopf aber, der treibt mich voran,  und ich fange an zu singen und klettere jetzt erst recht! Oben angelangt, nach unten blickend, wird mir erst bewusst, wie steil dieser Hang wirklich ist. Eine Frage der Perspektive!
Ja, hinterher ist man immer schlauer.
Nur noch einen Katzensprung, dann bin ich am Gipfelkreuz.
Und an Föhn Tagen sitze ich dann da oben und bestaune diese wundervolle Welt, den Ausblick und ein unglaubliches Glücksgefühl macht sich breit in mir, füllt meinen Körper aus. Jede Zelle wird aufgepumpt, mit diesem Glück. - Und dieser Zustand hält an bis ich wieder in der Stadt bin.
Ich bin einfach nur dankbar, dass ich Freunde habe, die mit mir Irren in die Berge rennen, und sie mit mir teilen, diese Augenblicke des Glücks, oben auf den Dächern der Welt. Heiho

Freitag, 11. Oktober 2013

Duale Schubladensysteme

Dafür gibt es eigenlich keinen Begriff, für DAS was ich so alles gemacht habe, mache und machen werde.
Also vereinfache ich es, und nenne es: 



Das Leben ist zu kurz um nur einen Weg zu gehen.